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Spanbäume der Seiffener Volkskunst aus dem Erzgebirge

Die zunächst unscheinbar wirkenden Holzbäumchen erweisen sich bei einem genaueren Blick als beeindruckende Kunstwerke. Seit mehr als hundert Jahren erfreuen sich Menschen an den Bäumchen, die dieses Handwerk verstehen und schätzen. Die Herstellung der Spanbäume erfordert höchstes Geschick, Kraft, Erfahrung und Geduld. Für die Produktion wird ausschließlich geradlinig gewachsenes Lindenholz verwendet. Ein Spanbaum besteht aus zwei Teilen, dem gedrechselten Fuß und dem Baumrohling. Die spezielle Handwerksart den Baumrohling zu einem Baum „wachsen” zu lassen hat sogar einen eigenen Namen: Das Spanbaumstechen! Dabei entstehen Locken, die kranzförmig in 6 oder 8 Reihen angeordnet werden, jede Spanlocke wird dabei von Hand einzeln bearbeitet. Im Anschluss erfolgt das Ausrichten der Locken wonach der Baum seine schöne Form erhält. Je nach Größe entstehen an einem Spanbaum bis zu 200 Locken.

Erhältlich sind Spanbäume in den Größen von 8 cm bis 1 Meter. Die Herstellung eines Spanbaums ist sehr zeitintensiv. Bis zur Fertigstellung eines größeren Spanbaums vergehen über drei Stunden. Im Erzgebirge gibt es nur noch sehr wenige Handwerker, die diese Kunst beherrschen. Besonders die Spanbäume der Werkstätten der Seiffener Volkskunst bestechen durch Ihre ausgesprochen gute Qualität.

Auch bei Schwibbögen und Weihnachtspyramiden werden Spanbäume zur Bestückung verwendet. Sehr gerne möchten wir Ihr Augenmerk auf den wundervollen und zugleich geschmackvollen Christbaumschmuck richten. Jedes Jahr aufs Neue lässt ein solch dekorativ geschmückter Christbaum die Herzen höher schlagen.

Dieses Video verdeutlicht mit wie viel Liebe zum Detail und Mühe ein Spanbaum entsteht:

Herstellung eines Spanbaumes

„Made in Germany - 100 % Handarbeit aus dem Erzgebirge”, hier entstehen unsere dekorativen Spanbäume.

  • Gefertigt aus Lindenholz in verschiedenen Größen von 8 cm bis 1 Meter.
  • Ein Spanbaum besteht aus 2 Teilen, dem gedrechselten Fuß sowie dem Baumrohling.
  • Die weitere Bearbeitung, die den Baumrohling zu einem Baum „wachsen” lässt, nennt man Spanbaumstechen.
  • Dabei entstehen Locken, die kranzförmig in 6 oder 8 Reihen angeordnet werden, jede Spanlocke wird dabei von Hand einzeln bearbeitet.
  • Im Anschluss erfolgt das Ausrichten der Locken, der Baum erhält seine schöne Form. Je nach Größe entstehen an einem Spanbaum bis zu 200 Locken.
  • Die Herstellung eines Spanbaumes erfordert viel handwerkliches Geschick und Kraft. Diese einzigartige Handwerkskunst wird ausschließlich im Erzgebirge ausgeführt.

Hier einige Impressionen aus der Spanbaumherstellung

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