Hubrig Neuheiten 2017 endlich im Erzgebirge-Palast

Veröffentlicht am 27.12.2016

Jahresfigur 2017

Jahresfigur 2017

Mit dem neuen Jahr freuen wir uns auf die wunderschönen 2017er-Neuheiten aus dem Hause Hubrig, welche traditionell im Januar erscheinen. Das Traditionshaus aus Zschorlau im Erzgebirge ist bekannt für seine farbenfrohen Figurenwelten, welche Leben und Freude in das eigene Zuhause bringen. Im oft tristen Januar dürfen wir uns über die Veröffentlichung der Neuheiten der bunten Sommerserien freuen: Das osterliche Hasenland, das traumhaft schöne Landidyll, das niedliche Käferorchester sowie die wunderschönen Blumenkinder erhalten in dieser Saison Zuwachs. Auch die Hubrig Jahresfigur 2017 ist endlich bekannt; Sammler stehen schon in den Startlöchern um eine der begehrten Figuren zu ergattern.

Im Hasenland wird dieses Jahr vor allem auf die Ausbildung der kleinen Hasen Wert gelegt: Das fleißige Lieschen und der schlaue Fritz können es kaum erwarten, bis ihr täglicher Unterricht bei Lehrer Lempel endlich beginnt. Dort lernen sie alles, was ein guter Osterhase wissen muss, um möglichst viele Kinderherzen zu erfreuen. Die Figuren sind detailreich gestaltet und bemalt und passen perfekt in jede Hasenland-Sammlung. Doch auch für sich selbst sind sie ein tolles Geschenk für einen ABC-Schützen.

Blumenmädchen mit Sonnenhut

Blumenmädchen mit Sonnenhut

Die vielfältige Hubrig Käferkapelle bekommt in diesem Jahr zwei neue Mitspieler: Das Frosch-Mädchen mit Tamburin und der Frosch-Drehorgelspieler bringen noch mehr Heiterkeit in das fröhliche Orchester. Die beiden Figuren stehen auf einem orange-farbenen Ahornblatt und zeigen ihre mit unglaublicher Detailtreue gestalteten Instrumente.

Die wunderschönen Blumenkinder erhalten 2017 Zuwachs von dem Blumenkind Mädchen mit Sonnenhut. Diese Neuheit spiegelt die intensive Farbenfreude wieder, für die die Hubrig Blumenmädchen so geliebt werden: Kräftige, sommerliche Farben und die wunderschöne Vielfalt der sommerlichen Flora spiegeln sich in dieser wunderschönen Figurenserie wieder, die das Pendant zu den beliebten Hubrig Winterkindern darstellen. Das Blumenkind mit Sonnenhut hält eine sattgelbe Sonnenblume und ist 11cm hoch.

Was viele Sammler vor allem erfreuen wird, ist die Hubrig Jahresfigur 2017 Schwarze Johannisbeere aus dem Kreise der Herbstkinder. Schwarze Johannisbeere ist dieses Jahr das Thema, eine wunderbar herbstliche Frucht. Der Herbstjunge hält ein Fass mit frischem Johannisbeer-Likör, welcher nicht nur im Herbst vorzüglich mundet. Sammler sollten sich jedoch beeilen, da die Jahresfigur erfahrungsgemäß nicht allzu lange verfügbar ist.

Eine unserer Lieblingsserien ist das Hubrig Landidyll, welches das Landleben mit all seinen Vorzügen porträtiert. Die liebevoll gestalteten Figuren kümmern sich um die Früchte des Gartens, ihre wunderbaren Blumen oder ihre tierischen Freunde und genießen das Landleben in vollen Zügen. Dieses Jahr verstärkt Lauras Püppchen diese muntere Truppe. Sie schiebt den Kinderwagen mit ihrem geliebten Püppchen durch die sonnige Landschaft und genießt den Tag mit ihren besten Freunden.

Für welche Hubrig-Serie ihr Herz auch schlägt: Die Neuheiten aus dem Jahr 2017 sind alle mit viel Kreativität und Detailtreue gestaltet. Der Manufaktur Hubrig steckt jedes Jahr viel Phantasie und Liebe die neuen Figuren und hat dadurch traumhafte, farbenfrohe Welt erschaffen, die ihresgleichen Suchen.

 

 

 

 

 


Die Vielfalt der Weihnachtspyramide

Veröffentlicht am 13.12.2016

Pyramiden PalastDie erstaunliche Holzkunst, das warme Kerzenlicht, das sanfte Drehen des Flügelrads: Weihnachtspyramiden verkörpern Weihnachtsstimmung pur. Oft werden die Pyramiden über Generationen in der Familie weitervererbt und sind Teil der persönlichen Tradition zum Fest.

Es gibt kaum ein Produkt der Erzgebirge-Volkskunst, welches so vielfältig ist. Von groß bis klein, traditionell bis modern, manuell bis elektrisch: Es gibt so viele Arten von Weihnachtspyramiden, dass mancher sich gar nicht entscheiden kann, welche für das eigene Fest passend ist.

Schon im Mittelalter wurden den Weihnachtspyramiden ähnliche Modelle in den Wintermonaten benutzt. Ziel dieser Konstruktionen – welche sogar vor dem Weihnachtsbaum Verbreitung fanden – war es, Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen. So sollte Unheil, welches in der Dunkelheit vermutet werden, abgewendet werden.

Im Weihnachtsland Erzgebirge setzte sich ab dem 18. Jahrhundert bis heute die uns vertraute hölzerne Version durch. Doch Pyramide ist nicht gleich Pyramide: Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich zum einen in der Größe , der Art des Antriebes sowie natürlich im Design.

Von myself - own knowledge and observations, CC BY-SA 3.0, Link

Von myself – own knowledge and observations, CC BY-SA 3.0, Link

Grob werden zwischen sechs verschiedenen Pyramidenarten (siehe Grafik) unterschieden, wobei die Stufenpyramide oder Stockwerkpyramide am weitesten verbreitet ist. Diese gibt es von kleinen Modellen mit einer einzelnen Etage bis hin zu stattlichen sechs-stöckigen Kunstwerken, welche oft weit über einen Meter hoch sind. Solche majestätischen Pyramiden bilden den Mittelpunkt einer jeden Weihnachtsdekoration. Hier entscheiden persönliche Vorlieben sowie der vorhandene Platz über die richtige Wahl.

Unterschiede gibt es auch in der Art, wie die Weihnachtspyramide in Bewegung gesetzt wird. Besonders einfach sind hierbei die kleinen Wärmespiele: Diese niedlichen Miniaturpyramiden werden einfach auf die eingeschaltete Heizung gestellt. Die aufsteigende Wärme reicht aus, um das leichte Flügelrad in Bewegung zu setzen.

Hierbei fehlt natürlich das magische Licht, dass einen ganz besonderen Zauber in Ihr Zuhause bringt. Dafür braucht es Kerzenlicht.

Bei den mit natürlichen Kerzen betriebenen Pyramiden kann man klein anfangen. Viele der einstöckigen Modelle werden mit Teelichtern betrieben, welche für ein niedriges Flügelrad bereits genug Wärme erzeugen. Da Teelichtpyramiden meistens relativ klein sind, sind sie die ideale Dekoration für Fensterbänke.

Die meisten von uns kennen bestimmt traditionell mit Pyramidenkerzen betriebenen Stockwerkpyramiden. Auf den bis zu sechs Stockwerken werden weihnachtliche sowie weltliche Bilder (wie zum Beispiel Bergbau- oder Waldszenerien) dargestellt. Das Flügelrad wird von der Hitze der länglichen Kerzen betrieben und sorgt auch dafür, dass sich die Figuren auf den Tellern in der Mitte drehen.

Bunte Weihnachtspyramide von Hubrig

Bunte Weihnachtspyramide von Hubrig

Immer mehr Pyramiden-Fans gehen jedoch mit der Zeit und bevorzugen elektrische Pyramiden. Dies liegt vor allem an Sicherheitsgründen: Bei kleinen Kindern oder Tieren im Haus ist es praktisch, wenn kein offenes Feuer im Raum brennt. Auch wegen der Feuergefahr durch Unaufmerksamkeit bieten elektrische Pyramiden ein Extra an Sorgenfreiheit, um die Weihnachtszeit ohne Wohnungsbrand genießen zu können. Dank der modernen Technik ist es möglich, dass elektrische Kerzen ihren natürlichen Gegenüber in Sachen Atmosphäre in nichts mehr nachstehen.

Die Hersteller im Erzgebirge werden ebenfalls immer mutiger und lassen ihrer Phantasie freien. Gerne werden neue Konstruktionen du Designs ausprobiert. Obwohl ein Großteil der verkauften Pyramiden immer noch aus naturfarbenem Holz gefertigt ist und traditionelle Motive zeigt, wagen sich die Holzkünstler gerne auch auf neues Terrain: Bunte Pyramiden zum Beispiel passen wunderbar zu einer farbenfrohen Weihnachtsstube, während sich manche Hersteller gerne und erfolgreich an modernen Gestaltungsformen der Bögen heranwagen und diese somit auch für eine modernere Einrichtung passend machen.

Wie die Zeiten hat sich auch die Weihnachtspyramide weiterentwickelt. Für jeden Geschmack und Bedarf gibt es heute das passende Modell. Wir sind gespannt, mit was uns unsere Hersteller in der Zukunft überraschen.


Geschichte des Schwibbogens

Veröffentlicht am 05.12.2016

Schwibbögen aus dem ErzgebirgeJetzt, wo die Tage so richtig kurz sind und die Nächte dafür unendlich scheinen, erscheinen sie in zahlreichen Fenstern: Erleuchtete Schwibbögen. Die hölzernen Bögen, sorgfältig geschnitzt und mit echten oder elektrischen Kerzen bestückt, bringen ein traumhaftes Licht und eine wunderschöne Atmosphäre in dunkle Winterabende. Wie kam es jedoch dazu, dass aufwendig dekorierte Bögen aus Holz mit Kerzen bestückt wurden?

Der Ursprung dieses Brauches, wie so vieles im Erzgebirge, liegt in der Bergbau-Geschichte der Region begründet. Die Bergleute mussten die Wintermonate oft komplett im Dunklen verbringen: Ihre Schicht begann vor Sonnenaufgang und endete, wenn sie bereits wieder untergegangen war. Ihre Sehnsucht nach dem Licht wurde mit vielen Erfindungen rund um das Licht gestillt – seien es Weihnachtspyramiden, Adventsleuchter oder eben der Schwibbogen.

So war es auch bei einer Mettenschicht im 18. Jahrhundert, dass man zum ersten Mal etwas von einem Lichterbogen hörte. Die Mettenschicht ist die traditionelle Abschlussschicht vor dem Weihnachtsfest, bei dem die Bergleute zusammen gegessen und getrunken sowie Reden gehalten haben. Die ersten Schwibbögen waren zunächst aus Metall gearbeitet und zeigten neben typischen Bergbau-Motiven auch biblische Szenen, wie zum Beispiel die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies.

Wieso der Bogen seine typische Form hat, ist unklar. Denkbar ist zum einen die Darstellung des Himmelbogens, zum anderen der Eingang zum Bergwerk-Stollen, welcher eine ähnliche Form hat. Früher war es auch üblich, dass der Bogen nur eine ungerade Anzahl an Kerzen haben durfte. Damit stand eine Kerze immer im Mittelpunkt an höchster Stelle.

Dies ist heute auch nicht mehr unbedingt der Fall. Mittlerweile haben sich die Gestaltungsweisen sowie die Motivwahl weiterentwickelt und es gibt viele Variationen des einstigen Metallbogens. Die nur noch aus Holz gefertigtem Schmuckstücke werden besonders gerne als sogenannten ‚Doppelschwibbögen’ oder ‚3D-Bögen’ gekauft. Hierbei sind die elektrischen Kerzen zwischen zwei breiteren Bögen versteckt und verbreiten ein warmes, indirektes Licht.

Dabei werden oft spektakuläre Laubsägearbeiten verwendet, die den Eindruck eines echten Waldes rund um den Schwibbogen erwecken. Hier dienen Szenerien des wäldlichen Erzgebirges als Inspiration. Aber auch die Weihnachtsgeschichte sowie Städte des Erzgebirges werden von den Handwerksmeistern gerne dargestellt.

Eins hat sich seit dem 18. Jahrhundert nicht verändert: Die Menschen genießen den warmen Lichtschein von Schwibbögen und verschönern sich die Weihnachtszeit gerne


Das Olbernhauer Reiterlein

Veröffentlicht am 16.11.2016

Reiterlein DEJedes Jahr begrüßt es die Besucher des Olbernhauer Weihnachtsmarktes und ist zur Symbolfigur des Spielzeuglandes Erzgebirge geworden: Das Olbernhauer Reiterlein. Zusammen mit einem überlebensgroßen Nussknacker und einer Pfefferkuchenfrau bildet es nicht nur das Begrüßungskomitee des jährlichen Marktes, sondern auch das Wahrzeichen der Stadt Olbernhau sowie der Spielzeug-Region Erzgebirge.

Seinen Ursprung hat der Erfolg des reitenden Nussknackers wahrscheinlich in einer Aktion des Winterhilfswerkes im Jahre 1933: Für 20 Pfennig wurden sogenannte Winterhilfsabzeichen verkauft, der Erlös kam notleidenden Familien zu Gute. Gestaltet wurden diese Abzeichen von den Erzgebirge Herstellern, monatlich gab es neue Motive. 1935 war es Max Korb, der als Motiv einen Nussknacker auf Schaukelpferd wählte und gestaltete. Dieses Motiv war ein durchschlagender Erfolg und verkaufte sich mehr als 12 Millionen Mal. Damit wurde das Reiterlein überregional bekannt. Im gleichen Jahr wurden die großen Holzfiguren geschaffen, welche bis heute die Weihnachtsmarktbesucher willkommen heißen und als Symbole für die Erzgebirge Region als Spielzeugland stehen. Als Kinderspielzeug war das Reiterlein besonders beliebt, weil es robust ist und keine vorstehenden Teile hat, die empfindlich sind und schnell brechen.

Heutzutage sind es vor allem die Werkstätten von HoDreWa Legler, die sich mit den liebevoll gestalteten Reiter-Figuren einen Namen gemacht haben. Sie gestalten die traditionellen Klassiker auf eine hochwertige Weise. Wenn man die schweren Holzfiguren in der Hand hält, fällt die qualitativ einzigartige Verarbeitung sofort auf: Man kann regelrecht fühlen, dass hier mit viel Fachkenntnis und Liebe zum Werkstoff Holz gearbeitet wurde.

Falls Sie es in nächster Zeit zum Olbernhauer Weihnachtsmarkt schaffen, können Sie sich so eine kleinere Version dieses zeitlosen Klassikers in Ihr Zuhause holen. Zwischen 14cm und 100cm ist für jeden Bedarf das richtige Reiterlein vorhanden.


Designpreis Tradition & Form 2016

Veröffentlicht am 30.08.2016

2016 vergab der Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller zum bereits 22. Mal den renommierten Designpreis ‚Tradition & Form’. Bei der jährlichen Preisvergabe werden herausragende Gestaltungen und Designs in der Erzgebirgischen Volkskunst von einer Fachjury gewürdigt. Außerdem wird jährlich ein Publikumspreis vergeben, bei dem die Leser der lokalen Tageszeitung ‚Freie Presse’ ihren Favoriten küren.

Spieldose 'Drei Haselnüsse für ein Aschenbrödel'

Spieldose ‘Drei Haselnüsse für ein Aschenbrödel’

Ein verdienter Hauptpreis ging an die zauberhafte Spieldose ‚Drei Haselnüsse für ein Aschenbrödel’ aus den Werkstätten Flade. Die wunderschöne Spieldose ist mit der gewohnten Detailliebe des Unternehmens gestaltet und entführt direkt in die Welt des beliebten Märchens. Als Melodie auf dem 36-stimmigen Musikwerk ertönt die Titelmelodie des Filmes. Diese perfekt abgestimmte Kombination verzauberte die Jury ebenso, wie sie es mit uns tut. Ein verdienter Preis, Herzlichen Glückwunsch nach Olbernhau!

S-Pyramide Christi Geburt Engel

S-Pyramide Christi Geburt Engel

Der Publikumspreis ging an einen Kandidaten, der Tradition und Moderne vereint: Die außergewöhnliche ‚S-Pyramide Christi Geburt und Engel’ der Seiffener Volkskunst fiel den Lesern der ‚Freien Presse’ sofort ins Auge. Auf zwei Etagen befinden sich Engel-Figuren sowie die traditionelle Szene von Christi Geburt. Umgeben ist dies von einem eleganten Bogen, welcher mit zwei verschiedenen Naturholz-Farben gefällt. Dem Publikum gefiel die traditionelle Holzkunst, angewendet auf modernes Design, und würdigte diese Weihnachtspyramide dementsprechend.

Der Preis Tradition & Form ist ein Ansporn für die Holzkunst-Hersteller, jedes Jahr neue Ideen auszuprobieren und die Jahrhunderte-alte Tradition somit lebendig zu halten. Wir sind gespannt, was uns nächstes Jahr an Neuigkeiten erwartet.


Eine Reise in längst vergangene Tage mit den Werkstätten Flade

Veröffentlicht am 01.07.2016

Jahresfigur 'Die Blaume Blume' und Flachshaarkind mit Lamm

Jahresfigur ‘Die Blaume Blume’ und Flachshaarkind mit Lamm

Mit den wunderbaren Figuren aus dem Hause Flade entführen wir Sie im Erzgebirge-Palast ab sofort in die Zeit Ihrer Kindheit zurück. Die Figuren erzählen auf liebevoll gestaltete Art und Weise wunderbare Geschichten und haben sich so eine große Fan-Gemeinde erworben.

Die Kreativität wurde Firmenchefin Kerstin Flade-Drechsel in die Wiege gelegt: Geboren im Spielzeug-Land Erzgebirge und später als gelernte Drechslerin war es immer schon der Werkstoff Holz, mit dem sie sich am besten ausdrücken konnte. Dabei hilft ihr eine angeborene Neugierde und Interesse an der Welt um sie herum, welche sie in ihren Kreationen zum Ausdruck bringt. Die Fähigkeit, ihre Umgebung mit den staunenden Augen eines Kindes zu betrachten hat sie sich bewahrt und gibt diese durch ihre gestalterische Tätigkeit weiter.

Besonders beliebt sind die traumhaften Flachshaarengel: Die kleinen Engel-Figuren im weißen Gewand, ausgestattet mit einem Haarschopf aus original erzgebirgischem Flachs, erzählen vielerlei Geschichten. Die gerade einmal 5cm großen Gesellen sind mit Liebe von Hand gefertigt und mit erstaunlichen Details ausgestattet. Neun Figuren bildeten 1990 die erste Gruppe Flade Flachshaarengel, mittlerweile gibt es über 90 verschiedene. Sie haben alle etwas dabei, was Weihnachten für uns so besonders macht. Das sind zum Beispiel Gebäck, ein Glöckchen oder einen Nussknacker. Die Engelschar stellt ein Kollektiv an Geborgenheit und Wärme dar, genau die Eigenschaften, für die wir Weihnachten so lieben.

Die berühmten Flade Flachshaarengel

Die berühmten Flade Flachshaarengel

In den wärmeren Tagen kommt die sommerliche Truppe der Flachshaarkinder zum Vorschein: In zarten Farben gestaltet bringen sie das Landleben der warmen Jahreszeit in Ihre Stube und erinnern Sie an die unbeschwerten Tage Ihrer Kindheit. Damals war es das größte Glück, die langen Tage mit den besten Freunden im Freien zu verbringen – sorglos und unbekümmert. Genau diese Stimmung bringen die von den Werkstätten Flade sorgfältig gestalteten Figuren zu Ihnen nach Hause.

Wahre Liebhaberstücke sind auch die Flade Spieldosen. Im typischen Stil des Hauses gestaltet stellen sie auf kleinstem Raum sorgfältig arrangierte Szenen dar. Den Mittelpunkt bilden natürlich die Flachshaarengel und –kinder, umgeben von ausgewähltem Zubehör und Kulissen. Dazu ertönt eine feine, zauberhafte Melodie. Somit ergibt sich ein märchenhaftes Gesamtbild, welches Emotionen weckt und den Alltag in den Hintergrund treten lässt.

Wir sind sehr froh, Ihnen diese wunderschöne Kollektion ab sofort im Erzgebirge-Palast anbieten zu können. Nehmen Sie sich Kerstin Flade-Drechslers Blick auf die Welt als Vorbild und entdecken Sie die Welt, wie sie es früher getan haben: voller Offenheit, Freude und Zuversicht.


Eine lange Reise – erster großer Kolbe-Bogen in den USA

Veröffentlicht am 09.06.2016

Sicher in Florida angekommen

Sicher in Florida angekommen

Sie sind unglaubliche Meisterwerke der Erzgebirge Kunst und vereinen alles, was diese Kunst so besonders macht: Schwibbogen aus dem Hause Klaus Kolbe sind unvergleichbar. Die Manufaktur Kolbe schafft es, ganze Welten in die Szenerie des Bogens zu packen. Unzählige bewegliche Figuren erzählen viele kleine Geschichten, alles umgeben von einem zauberhaften Hintergrund. Dadurch sind diese Lichterbögen natürlich relativ groß und schwer. Dies macht den Transport zu einer echten Herausforderung, besonders wenn es dabei um einen Übersee-Transport geht. Wir haben die Herausforderung gerne angenommen und somit einen Kunden in Florida, USA, mit dem Bogen seiner Träume beglücken können.

Schwibbogen Dresdner Striezelmarkt

Schwibbogen Dresdner Striezelmarkt

Unser Mitarbeiter Sascha Huhn hat den kompletten, aufwendigen Transport-Prozess organisiert und die ungewöhnliche Reise des Kolbe-Bogens erst möglich gemacht. Wie man sehen, ist unser Kunde mehr als glücklich darüber, ein solch einzigartiges Stück zu besitzen. Wenn Sie mehr über die Kolbe-Schwibbögen erfahren möchten, klicken Sie einfach hier.

Der Schwibbogen in Aktion

Der Schwibbogen in Aktion


Der Weihnachtsmann zu Besuch bei Wunschzettel-Gewinnerin Bärbel

Veröffentlicht am 12.01.2016

Über einen nachträglichen Weihnachtsmann-Besuch durfte die Gewinnerin unserer Weihnachtsaktion, Bärbel, freuen. Sie nahm an unserer Verlosung teil und bekam ihren Wunschzettel in Wert von 500€ erfüllt. Kurz nach Weihnachten brachte ihr der Weihnachtsmann ihre Wünsche nach Hause. Bärbels Wunschzettel beinhaltete das Räuchermännchen Zuckerbäcker von Christian Ulbricht, das Räuchermännchen Nussknackermacher von Christian Ulbricht, den wunderschönen Adventsleuchter aus dem Hause Zeidler sowie die farbenfrohe Hubrig Winterkinder Pyramide. Wir hoffen, dass wir Bärbels Weihnachtsfest damit noch ein bisschen schöner machen konnten.

Wir bedanken uns außerdem bei den zahlreichen lieben Zuschriften, die wir erhalten haben. Wir haben uns über jede einzelne sehr gefreut.

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Mettenschichten im Erzgebirge

Veröffentlicht am 14.12.2015

Bernd März / Tourismusverband Erzgebirge e.V

Bernd März / Tourismusverband Erzgebirge e.V

Es gibt viele Bräuche im Erzgebirge, und vor allem um Weihnachten rum pflegen die Bewohner der Region ihre Traditionen. Einer dieser Traditionen ist die Mettenschicht.

Wie so vieles im Erzgebirge hat sie ihren Ursprung im Bergbau. Als Mettenschicht wurde damals die letzte Schicht vor dem heiligen Abend bezeichnet. Sie endete früher als andere Schichten. Die Bergleute wurden durch Klopfzeichen ihres Vorstehers aus dem Stollen ‚herausgeklopft’. Danach begaben sie sich in das Huthaus, das Verwaltungsgebäude. Dort wurde zunächst eine Art Predigt verlesen sowie toten Kameraden gedacht. Es handelte sich also um eine Art Gottesdienst, jedoch nicht durch einen Geistlichen, sondern von den Bergleuten selbst gestaltet.

Danach blieben sie noch zu einem einfachen Essen zusammen. Meistens wurde hier typische Hausmannskost wie Bratwurst mit Kartoffelbrei, Sauerkraut oder auch Linsensuppe gereicht. Wenn das Essen beendet wurde, gab es traditionellen Kräuterschnaps und eine Zigarre. So gestärkt waren die Bergleute bereit, sich an den Feiertagen auf das Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familie zu konzentrieren.

Da der Bergbau heute in der Region ausgestorben ist, werden die Mettenschichten vor allem aus Gründen der Brauchtumspflege und für Touristen veranstaltet. Besucherbergwerke wie zum Beispiel der Röhling-Stolln oder das Schaubergwerk Herkules Frisch Glück veranstalten in der Adventszeit regelmäßig Mettenschichten, bei denen die Besucher Erzgebirgsche Mundart und Lieder vorgetragen bekommen sowie ein typisches Mettenschicht-Essen genießen können. Zum Aufwärmen wird meistens Glühwein gereicht. Manche Bergwerke bieten diese Tradition an mehreren Adventswochenenden an, manche halten sich strikt daran, die Mettenschicht am letzten Tag oder Wochenende vor Weihnachten stattfinden zu lassen. Die Zusammenfassung aller Termine finden Sie hier .


Die sitzenden Räuchermännchen – Kantenhocker von KWO

Veröffentlicht am 10.12.2015

Räuchermännchen Kantenhocker Kaffeesachse

Räuchermännchen Kantenhocker Kaffeesachse

Für viele gehören Weihnachten und Räuchermännchen einfach zusammen. Die niedlichen Gesellen verbreiten schon seit dem 19. Jahrhundert den typischen Duft, den man oft mit dem Weihnachten der Kindheit verbinden. Das Prinzip der Räucherfiguren ist dabei ist in der Regel gleichgeblieben: Der Innenteil ist ausgehöhlt, dort wird der Räucherkegel platziert. Der Rauch entweicht normalerweise durch das Mundloch, so dass es tatsächlich so aussieht als würde die Figur rauchen.

Räuchermännchen gibt es mittlerweile in fast jeder denkbaren Variation: Ob als Weihnachtsmann, als Drache oder sogar als Haus: Der Fantasie der Erzgebirge-Hersteller sind hier keine Grenzen gesetzt und es kommen jährlich neue, kreative Modelle dazu.

Eine besonders pfiffige Idee ist den Designern von KWO gelungen. Mit ihren Kantenhockern entwickelten sie eine Serie, die sitzend dem Geschehen in Ihrem Haus folgt. Kantenhocker sitzen so zum Beispiel auf der Fensterbank, einem Kaminsims oder sogar der Tischkante und verströmen von dort aus ihren wunderbaren Duft. Dabei sehen sie aus wie ein Teil der Familie, der am Leben in ihrem Zuhause beobachtend teilnimmt.

Räuchermännchen Kantenhocker Koch

Räuchermännchen Kantenhocker Koch

Diese Herzlichkeit und Geselligkeit ist es auch, was die Kantenhocker so beliebt macht. Ein echter Fan-Liebling ist der Kaffee-Sachse und die Kaffee-Sächsin. Sie sind eine spaßhafte Anspielung darauf, dass die Sachsen und damit auch die Erzgebirgler dafür bekannt sind, Kaffee zu lieben. Als es Ende der 1970er Jahre die sogenannte Kaffeekrise in der DDR gab und der Kaffee mit anderen Zutaten gestreckt wurde, führte dies zu heftigen Protesten der Bevölkerung. Den KWO Kantenhocker gibt es sogar in mehreren verschiedenen Größen, bis hin zu einem großen Kaffee-Sachsen mit 58cm Höhe.

Gerne wird auch der Kantenhocker Koch verschenkt, auch als Variante Koch mit Gans: Das Räuchermännchen sitzt im Küchenregal und schaut zu, wie am Herd gezaubert wird. Danach ist er besonders stark darin, die unangenehmen Gerüche wieder zu vertreiben.

Die KWO Kantenhocken sind ein originelles Geschenk, welches sich harmonisch in das Wohnumfeld einfügt und lange Freude bereitet. Bei den zahlreichen Varianten, welche KWO gestaltet hat, findet man bestimmt auch die passende für sich selbst.


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