Schwibbogen & Schwibbögen

Schwibbogen & Lichterbogen aus dem Erzgebirge

Schwibbögen aus dem sächsischen Erzgebirge werden in der Region noch heute in liebevoller, aufwändiger Handarbeit hergestellt. Die Anfertigung dieser traditionellen Schmuckstücke aus Holz setzt ein besonders hohes kunsthandwerkliches Können voraus. Nehmen Sie sich etwas Zeit und finden Sie den "besten" Schwibbogen für Ihre Adventszeit.

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Erzgebirge Schwibbogen und Schwibbögen im Erzgebirge-Palast

Schwibbögen aus dem Erzgebirge (Lichtbögen, Lichterbögen)

Der erste Vorgänger des Schwibbogen (teilweise findet man auch die Schreibweise Schwippbogen / Schwippbögen) wurde vermutlich 1740 aus Schmiedeeisen gefertigt. Verschiedene andere Schwibbögen aus dem 18. Jahrhundert wurden in der Gegend von Johanngeorgenstadt gefunden. In Johanngeorgenstadt kann man heutzutage noch einen Schwibbogen aus dem Jahre 1778 bewundern, der die damaligen Erwerbsquellen der Erzgebirger, das Klöppeln, das Schnitzen und den Bergbau darstellt. Dieser Schwibbogen wurde vermutlich vom Schmied Johann Teller hergestellt. Alle gefundenen Schwibbögen hatten eine unterschiedliche Anzahl an Kerzen (Flammen). Die Anzahl war jedoch immer ungerade, wodurch immer eine Kerze genau in der Mitte des Schwibbogens positioniert war.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Schwibbögen in der Regel aus Metall gefertigt. Erst später wurde Holz das bevorzugte Material. Der Schwibbogen aus dem Erzgebirge konnte 1937 seinen Bekanntheitsgrad durch die „Feierobnd-Austellung” enorm steigern. Hierfür wurden eindrucksvolle übergroße Schwibbögen als Werbesymbole für den Ausstellungsort Schwarzenberg und das West-Erzgebirge hergestellt. Die Ausstellung war für den Schwibbogen ein großer Erfolg. Schnell verbreitete er sich zu Weihnachten im ganzen Erzgebirge und wurde eine Art Symbol für die Region.

Der Name „Schwibbogen” bezieht sich auf die Bogenform. In der Architektur wird ein frei zwischen zwei Mauern stehender Bogen als Schwebebogen bezeichnet. Schwebebögen findet man häufig in mittelalterlichen Städten wie z.B. Passau oder Regensburg. Aus dem Namen Schwebebogen wurde später der Ausdruck Schwibbogen abgeleitet, der auch dem Erzgebirge Schwibbogen seinen Namen gab. Weitere geläufige Bezeichnung für die Schwibbögen sind Lichtbogen oder Lichterbogen.

Bezüglich der Entstehung der Schwibbögen gibt es verschiedene Theorien. Die am häufigsten verwendete ist diejenige, dass die Darstellungsform des Bogens auf eine Tradition der Bergleute zurückgeht, die ihre brennenden Grubenlampen zur letzten Schicht vor Weihnachten halbkreisförmig an die Wand hängten und damit einen Grubeneingang darstellten. Eine weitere Deutung zur Entstehung und Bedeutung der Schwibbögen geht auf frühe Funde von Schwibbogen zurück. Dort wurden oft Sonne, Mond und Sterne dargestellt, woraus man schließen kann, dass die ersten Schwibbögen - Lichterbögen einen Himmelsbogen symbolisierten.

Ursprünglich war der Schwibbogen - Lichterbogen Ausdruck der Sehnsucht nach Licht, von dem die Bergleute durch ihre langen Schichten Untertage nicht viel sahen. Dargestellt wurden oft alltägliche Szenen aus dem Leben der Bergleute. Heutzutage dienen oft die christliche Weihnachtsgeschichte oder andere religiöse Themen als Motiv. Aber auch der Wald mit seinen Tieren und die Heimat werden gerne dargestellt. Die Beleuchtung erfolgt teils elektrisch, teils mit Wachskerzen. Bei einigen Modellen sind sogar die Gebäude von innen beleuchtet. Die Preise für Original Erzgebirge Schwibbogen sind sehr unterschiedlich, da es große Unterschiede in der Größe, dem verwendeten Holz und der Detailgenauigkeit gibt.

Viele Volkskunst Werkstätten aus dem Erzgebirge stellen heutzutage Schwibbögen und Lichterbögen her. Im Erzgebirge-Palast.de werden ca. 120 unterschiedliche Modelle von den Herstellern Richard Glässer, KWO Olbernhau, Christian Ulbricht, Müller Kleinkunst, Kunstgewerbe Uhlig, Seiffener Volkskunst und Saico Seiffen angeboten. Ein sehr schöner, mit einem Designpreis ausgezeichneter Schwibbogen ist zum Beispiel von der Firma Müller Kleinkunst aus Seiffen der 9-flammige Lichterbogen "Alt Dresden". Neben seiner eindrucksvollen Größe von 105 cm, bietet er viele schöne weitere Details. Detailgenaue Gebäude der Dresdner Altstadt und die weltberühmte Dresdner Frauenkirche sind im Inneren des Bogens dargestellt. Die Gebäude sind von innen beleuchtet und sorgen so für eine besonders festliche Stimmung. Als Besonderheit kann für den Schwibbogen "Alt Dresden" auch eine Soundelektronik bestellt werden. Die Firma Michael Müller bietet sehr moderne 3D-Lichterbögen an, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Durch die attraktiven Preise von 50,00 bis 300,00 Euro ist für jede Geldbörse ein passender Schwibbogen im Programm.

Im Erzgebirge begegnet man Schwibbogen und Lichterbogen zur Weihnachtszeit an vielen Orten. Er ist wohl das bekannteste Symbol des Erzgebirges und eines der beliebtesten Produkte der Volkskunst aus dem Erzgebirge. Aber auch auf der ganzen Welt hat er im letzten Jahrhundert viele Liebhaber gefunden. Man sollte nicht erstaunt sein, wenn man zur Weihnachtszeit bei einem Spaziergang durch Manhattan einen Schwibbogen aus dem Erzgebirge in einem Fenster leuchten sieht.

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